Witchhazel’s Blog

Tag 3: im westbad nichts neues, oder doch

Veröffentlicht in das experiment von witchhazel74 am September 7, 2009

Wasser ist immer noch nass. Schwimmbäder sind immer noch ein bisschen Schulsport, Ausreden suchen, verlegen an der Wand entlang drücken bis zum Becken. Und dazu war es auch noch verdammt früh.. Um 6.30 Uhr wurde zurückgeschwommen.. Zwischen den Frühschwimmclub-Teilnehmer, die ganz schön alt aussahen, sah ich noch älter aus. Aber um die Zeit hat wenigstens noch keiner Lust zu lästern. Und so war ich denn einfach eine halbe Stunde im Wasser, trödelte am Rand entlang und fragte mich was ich da eigentlich mache. Erst am Schluss, als ich in der Umkleide eine Dame um die 70 traf, die mich freundlich anlächelte und sagte, „na, für heute sind wir wieder durch, dann kann der Tag ja losgehn“, so als würde ich jeden Tag mitmachen und wäre eine alte Bekannte, fiel das Gefühl der Viertklässlerin ein wenig von mir ab. Und fast könnte ich mich an dieses Gefühl gewöhnen.

Tag 2: im restaurant etwas zurückgehen lassen

Veröffentlicht in das experiment von witchhazel74 am September 6, 2009

Kinnings, auch das hab ich noch nie getan. Ich finde das immer saupeinlich, alle glotzen einen an, der Kellner guckt schräg..ich kann sowas nicht :D Bis heute. Heute waren wir in der Browiede in Intschede. Das beste Restaurant zwischen Bremen und Verden. Mindestens.Ich hatte meine Familie eingeladen aus Anlass des 10jährigen Einrostens in meinem Job bei ein und derselben Firma. Und der Zufall kam mir sogar zuhilfe. Denn das Essen hätte ich bei bestem Willen nicht zurückgehen lassen können, es war soooo gut! :D Rumpsteak mit Blaubeer-Lauch-Pfifferlingen an einer Rotweinreduktion..hallo? Das tausch ich nicht um, das bestell ich höchstens doppelt! :D ABER: Der Rotwein schmeckte korkig. Na gottseidank. *g Meine Lieblingsbedienung gerufen, Problem freundlich geschildert und die Gute wuselte flink von dannen, neues Glas gebracht, Wein besser, alles gut. MAAAN IS DAS EINFACH :D Okay, und damit wäre „Essen zurückgehen lassen“ dann sogar noch für einen anderen Tag offen. Aber ich schlag mich super, oder? *g Na, wir werden sehen.. Morgen geht die Zaubernuss allein schwimmen. Hoffentlich schwimmen dicke Nüsse wirklich oben :)

Tag 1: allein in ein Café gehen

Veröffentlicht in das experiment von witchhazel74 am September 6, 2009

Nee, das ist mal ein spektakulärer Beginn, was? In ein Café gehen, puh, die traut sich aber was, huiuiuiui..naja ich bin halt eingerostet..:D Und was habt Ihr erwartet? Einen basejump vom Eiffelturm? Das kommt erst noch :D Spass.. Also.. nachdem ich sämtliche Rezeptoren durch übereilte Spontankäufe (Tassimo sag ich nur, nein, das ist keine Opern-CD!) betäubt hatte, begab ich mich in den Starbucks am Bremer Marktplatz. Der natürlich proppenvoll war, denn Samstag gabs Bremer Wetter (Regengrauschiet) und alle wollten drinnen hocken. Kam zu der Übung also gleich noch eine Übung..sich an einen Tisch mit DAZU setzen..gesagt getan..aber tatsächlich einen prima Platz ergattert, fing also gut an.. sass dann also rund zwei Stunden dort, gegenüber ein verliebtes Paar, das via Netbook eine USA-Reise buchte, rechts eine siebenköpfige Hausfrauentruppe auf jährlicher Ausbruchstour…und dazwischen ich, mit einem Heft, einem Stift und dem festen Willen 364 Dinge zu finden, die ich so noch nie getan hatte.. bei Nr. 72 fiel mir nichts mehr ein :D blieb aber noch ein Weilchen, und …surprise..fühlte mich wohl. Tat gar nicht weh. Sometimes beginnings are so simple.

Koffer-Boy und Planwirtschaft

Veröffentlicht in me, myself and i von witchhazel74 am September 4, 2009

Gestern war ein merkwürdiger Tag. Ich habe das früher immer Glaskugeltag genannt. An welchem man herumsitzt und sich überlegt: Was wird sein, was wird werden? Und man zermatert, man vergleicht, relativiert, tut so als würde alles andere gleich bleiben, sich nur bestimmte Dinge ändern, und zwar genau die, über die man sich gerade gedanklich kreisen lässt. Dabei weiss man doch das immer alles anders kommt. Und zweitens als wie man denken tut..Dazu kam ein verschärfter „niemand liebt mich“- Exkurs, zzgl. eines „ich habe einen Knoten in der Brust“-Panikanfalls plus „Ich hab aber doch noch nichts geschafft“-Knock-Outs.. Reicht für einen Tag oder? Trotzdem gab es besonders gute Gespräche..mit wichtigen Erkenntnissen. Zum Beispiel, das man nie die eigene Frau den Koffer tragen lässt. Den Kumpel, und sei das Mädchen noch so nett, schon. Ich bin der geborene Kumpel. Das ich nicht im Bergbau arbeite ist das einzig paradoxe.. Ich zitiere kurz meine Lieblings-Christine, und ich hoffe Sie verübelt mir das nicht..aber Generationen von Frauen sollten aus folgenden Sätzen einer heute erhaltenen E-Mail lernen: „Das mit dem Koffer ist eine wahre Geschichte. Und wahr ist auch, dass man tatsächlich seinen Koffer tragen lassen muss, egal ob vom Partner, Kumpel oder Arbeitskollegen. Und man muss lernen, dass zu schätzen, und keine danke-das-ist-aber-lieb-ich-könnt-aber-auch-mit-anpacken-roll-augen dabei machen…schwierige Rolle, diese Frauenrolle…“ tjaja..
Ich werde also versuchen meine Koffer nicht mehr allein zu tragen. Klingt einfacher als es ist..*REALLY!* Dann gab es noch eine Erkenntnis. Diese setzt sich zusammen aus einem Gespräch mit dem Koffer-Therapeuten, der mir überhaupt erst die Koffertheorie erklärte, (Mr. Koffer ist eine ziemlich lange währende.. wie nennt man das heute nebenbei so gelungen traffic generierend? „Fickfreundschaft“, wobei eigentlich mittlerweile zu 95% letzteres, aber wir sind halt beide etwas gestört) und..wo war ich.. ach ja, Koffer..also ich bekam neben der Kofferstory den wohlgemeinten Rat, mein Leben abenteuerlicher zu gestalten und mich erst danach wehleidig zu beschweren. Gut, 10 Jahre (am 08.09.2009) bei ein und derselben Firma, sieben Jahre in ein und derselben Wohnung, sechs Jahre ein und denselben Nebenbeikofferträger, zwanzig Jahre heilloses Übergewicht soll zu konstant sein?? :D ok..*g Sicher is eben sicher ;) Ich brauche meinen Schutzpanzer, meine Höhle, meinen Hafen..oder nicht? Dann sah ich heute Julie/Julia, einen Film über ein Blog. Darin kocht Julie 365 Tage lang die Rezepte von Julia Child nach, einer bekannten amerikanischen Fernsehköchin aus den 50ern. Ein Experiment. Weil sie nie etwas zuende gebracht hat (so wie ich), sie einen gar nicht so schlimmen Job hat in dem sie aber an den Umständen erstickt (so wie ich), sie keine Leidenschaft hat (so wie ich)…Und sie findet ihr Glück dabei. Und da hab ich eben überlegt, wie bringe ich diese Dinge vom Baum der Erkenntnis nun zusammen? Den Koffer, das Abenteuer, und das Neuland des Glücks? Ich werde versuchen, an jedem der folgenden 365 Tage etwas zu tun, was ich vorher nie getan habe. Also vielleicht nicht gerade den Kili in Afrika..aber allein schon allein ausgehn oder die Arbeit schwänzen dürfte lustige Ergebnisse bringen. Gut, das wird am Anfang einfach sein etwas zu finden bei meinem Rostansatz..aber ich schätze das dürfte eine Herausforderung werden.. Aber man weiss nie wieviel Zeit man hat. Und vielleicht ist es wirklich so, das mir frische Luft gut tut. Ist das ein Plan? Das ist ein Plan! Falls Ihr Vorschläge habt..freu ich mich auf Eure Kommentare..und Eure Begleitung. Falls da draussen überhaupt wer mitliest..Heute ist der 05.09.09. Gut das ich verglichen hab.

Crying at the discotheque

Veröffentlicht in lieblingsvergleiche von witchhazel74 am August 28, 2009

Neulich im Media-Markt…ich suche eine ganz, ganz altmodische bunte Partylampionlichterkette, ja, genau, die mit den bunten großen Glühbirnen (Nein, Kinder, nicht die Dinger, die eine halbe Stunde brauchen, um auf Funzeltemperatur zu kommen, nein, nicht die mit Quecksilber drin, wo aber Energiespar draufsteht..nein, echte birnenförmige Glühfadenglasumschlüsse). So ging ich denn durch den Mediamarkt und stand sinnierend vor dem natürlich nicht mit dem Gesuchten bestückten Regal. Beratung suchte ich nicht, nicht mehr, ich hatte ja schon andere Mediamarkt-Lehrstunden geschildert. Da schneien 4 Frauen in meinen Gang und lenken mich ab. 2 x etwa 15,8 Jahre alt, üble Pubertät, einmal etwa 12, üble neidische kleine Schweste und: die Mutter. Outfittechnisch kaum von den Kleinen zu unterscheiden (hier in Bremen hat ja grad der Primark aufgemacht..schüttelschreck) blieb Sie als Fels in der sachte kreischenden Kinderteeniebrandung stehen. Sie hob hier und da eine der vorhandenen Kleinlichterketten an, und war dann hingerissen von einem bunt beleuchtbaren Diskokugel-Set (grusel). Hebt es hoch, sagt: „Nein, der ist ja Discjockey, das hat der doch sicher alles schon..“ und schaut traurig in die leeren Kindergesichter sich zum Gehen bereitmachend. Aus den Germanynexttopmagersüchtige-Gesichtern fällt in diesem Moment aber einiges heraus, vor allem Verachtung und Unverständnis, die in dem Ausruf münden: „Aber Mama, maaaaan (stöööhn)“. Mutter schenkt dem keine Beachtung und geht aus dem kleinen Gang. Fragt die Jüngste: „Wieso, was war denn?“ Wieder schärfste Verachtung im Blick bei den coolen Pseudololitas:“Discjockey, pah, das sagt man doch nicht mehr. Das heisst doch DJ!“ Unvergleichlich großartig! :) Ja, so ändern sich die Zeiten, was Ilja Richter? Den die kleinen seuten Deerns sicher nicht mal kennen..

Und da war doch noch was..

Veröffentlicht in me, myself and i von witchhazel74 am August 28, 2009

Nee guck, und nun ist schon der August vorbei..das letzte Mal im April gebloggt hier..Notfall :D Jetzt könnte ich trefflich den April mit dem August vergleichen..die sich annähernd ähneln, schon wieder Taschentücher, schon wieder Jaulerei..Ja, hat die Frau so selten ihre Tage das die PMS-Symptome nur quartalsweise auftreten…ich weiss auch nicht. Aber was man auf dieser schönen Erde so alles erlebt.. Wie seht ihr das eigentlich? Ist man glücklicher allein? Es heisst ja, wenn man mit sich nicht glücklich sein kann, wird man es mit niemanden. Aber wenn man eigentlich mit sich glücklich ist, nur die andern scheinen das nicht zu bemerken und finden einen trotzdem doof? Ja, das klingt nach einer schlechten Soap..Im April wie auch jetzt, und auch schon mal vor ein paar Jahren habe ich mich selbst verletzt. In dem ich die Augen erst zulange geschlossen und dann im (richtigen) falschen Moment aufgemacht habe. Vielleicht macht man sich damit unbeliebt. Weil man heute lieber die Augen geschlossen lässt. Oder sich lieber an dem Splitter im Auge des anderen freut, statt sich über den Balken vor dem eigenen zu wundern. Ich will die Geschichte nicht erzählen.. Jedenfalls waren das Ende des Aprils und das Ende des Augusts gleich beschissen. So wie die allermeisten Enden eben sind. Verglichen zu den Anfängen :D

Nimm ein Taschentuch, mein Kind. In den entscheidenden Augenblicken deines Lebens hattest du nie ein Taschentuch. (VWv)

Veröffentlicht in me, myself and i von witchhazel74 am April 3, 2009

Aus gegebenem Anlass möchte ich kurz darauf hinweisen, das man besser heult, wenn man gut ausgerüstet ist. Daran also nicht sparen! Interessant dazu nicht nur inoffizielle Taschentuchvergleiche, sondern auch die Geschichte des Taschentuchs, zumindest wie wikipedia sie darstellt: Wer hätte das gedacht?. Ich für meinen Teil bin übrigens mittlerweile auf Toilettenpapier umgestiegen. Bißchen hilft bißchen. Viel hilft viel. :D

Unvergleichlich und unbeschreiblich – dämlich

Veröffentlicht in me, myself and i von witchhazel74 am April 2, 2009

Manchmal denkt man (gut nicht manchmal, sondern ganz selten im Leben denkt man) man hat einen Menschen getroffen, der einem etwas geben kann was unvergleichlich ist. Und unbezahlbar. Ruhe. Lachen. Zuneigung. Aufregung. Neue Sichtweisen. Und alles gleichzeitig. Man beginnt diesen Menschen wichtig zu nehmen. You start to care. Und man sitzt mit einem solchen Menschen dann irgendwann in Schweden auf einem Felsen in der Sonne und es ist der beste Platz der Welt. Man versucht sich nicht verrückt zu machen, man weiss ja das man eben nicht umsonst Single ist, sondern schwer vermittelbar. Man merkt an zig tausend Kleinigkeiten das es unübersehen ist: He doesn´t care. Aber man kann es nicht lassen. Und man versucht es in die richtige Ecke zu packen, das Unbeschreibliche bloss nicht zu beschreiben. Denn das hätte Konsequenzen. Man schafft das irgendwie. Und dann, eines Tages, sieht man ein Foto in einer Online-Single-Börse. Und man kennt diesen schwedischen Felsen. Und diesen Menschen der da in die Sonne blinzelt. Und die hübsche Retrieverhündin. Nur daneben, die Seite des Fotos auf der man sass, die ist abgeschnitten. Und man weiss, auch das Unvergleichliche, das Unbezahlbare kann in nur einem einzigen Moment zu etwas furchtbar billigem werden. Vergleichsweise alberne Geschichte. Man hätte eben auf den Bauch hören müssen. Es war einfach zu schön. So, und morgen vergleich ich wieder Fakten. Gefühle sind als Thema die nächsten Jahre abgehakt.

Wieder da

Veröffentlicht in 1 von witchhazel74 am April 2, 2009

Lange war kein Wortdruck da. Um mal wordpress für dummies zu erklären. Aber gerade ist wohl das Fass wieder voll. Viele Wochen gingen nun vergleichslos ins Land, vielleicht schaffe ich es nun wieder regelmäßiger.

Enttäuschung

Veröffentlicht in me, myself and i von witchhazel74 am Dezember 14, 2008

Eigentlich ist der spontane Ausfall einer Reise, die man ein paar Wochen lang geplant, und für die man ein bisschen was organisiert hatte, ja nicht besonders dramatisch. Man hat sich halt gefreut, Allerweltsdrämchen. Nur eine winzige Städtetour. Barcelona. Kaff ist ja schon länger da. Wird also wohl auch noch bisschen länger da rumstehen. Gaudis Sagrada Familia wird wohl irgendwann fertig und bis dahin lassen die den Rest vom Fest sicher auch noch übrig. Es gibt also schlimmeres, natürlich. Rechnungen. Zahnarzt. Budgetbesprechungen, die man nicht mal so nennen darf, weil es in der Firma das Wort Budget gar nicht gibt. Und die wirklich ernsthaften Dinge. Cholera. Krebs. Tod. Sowas. Es ist eine Lappalie, ja, ist es. Eine absolute Lappalie im Vergleich zu anderem. Zum Beispiel dazu, wie man Lappalie eigentlich schreibt. Lapalie, Lapallie, Lappalie..was weiss ich, es ist eine. Wenn man zum Beispiel krank ist und eine Reise absagen muss, dann ist das allein deshalb schon schlimmer, weil man krank ist und krank sein ist eben schlimm. Wenn man aber diejenige ist, die nicht absagen, sondern die Absage hinnehmen muss, diejenige also ist, die gesund ist, weiss man erstmal nicht so genau wie man sich fühlen soll. Wo man mit der Enttäuschung hin soll. Wenn man eh im Enttäuschungen verarbeiten keine Königin ist und daher durch Risikovermeidung diesen lieber aus dem Wege geht (Schützin ick hör dir trapsen..). Sauer ist man jedenfalls nicht. Ich jedenfalls nicht. Das wäre ja auch total bescheuert. Man will aber trotz oder gerade wegen dieser Selbstverständlichkeit keinesfalls gefragt werden, ob man sauer ist, weil man nämlich kein Arschloch ist und auch für keines gehalten werden möchte. Wird man also dieses in einer solchen Situation aus unerfindlichen Gründen gefragt, macht einen das noch oben drauf traurig. Hätte man frohlocken sollen, um eine solch blöde Frage zu vermeiden? (Ganz allgemeine Frage in entferntem Zusammenhang, gestern mit Lieblingschristine diskutiert: Muss man eigentlich immer mehr Größe zeigen als andere damit es denen besser geht? Darf man selber nicht Gleiches verlangen? Warum sieht man selber immer, das das Bad dreckig ist, aber die anderen nicht? Und warum darf man selber immer gefragt werden, aber wenn ich frag bin ich stressig? Sind die Rollen immer schon verteilt? Hase und Igel? Hallo? Freud? Kant? Sophokles? Irgendwas dazu zu sagen? Merken: Ich muss morgen Tintenklecksversuche machen..) Weiter im Text..Man sitzt da dann also enttäuscht und planlos auf gepackten Sachen. Und kann (siehe oben), so ist man erzogen, nicht mal verlangen getröstet zu werden. Man hätte ja allein fahren können. Und krank sein ist auch schlimmer, also geht der Trost da hin, ist auch absolut berechtigt. Man ist also erstmal einfach ein bisschen baff. Und trotz des implantierten Gutmenschentums eigentlich ziemlich übellaunig. Obwohl man sich dabei ziemlich deppert vorkommt. Weils ja soviel Schlimmeres gibt. Und sicher wars ja auch nicht so gemeint, das man dann am eigentlichen Tag der Reise gesagt bekommt, das der der abgesagt hat, total froh ist, das man nicht gefahren ist..hmm…und nu? Ein Kind würde mich verstehen. Sagen Sie dem mal am Weihnachtsabend, das das mit der Bescherung nun ausfällt, weil der Weihnachtsmann die Grippe hat und sich das Kind nun mal nicht grämen soll, denn der Weihnachtsmann selbst findets eigentlich super, das er das Geeier mit den Rentieren nicht machen musste…ob das gut ankommt?? Naja..bin ja kein Kind mehr, und so in der Nachbetrachtung, alles albern, es ist wie es ist, man ist gesund, oder wird es wieder, eigentlich ist nichts passiert. Es wäre strenggenommen nicht mal bloggenswert, aber was ist das schon. Man hat halt plötzlich zuviel Tagesfreizeit. Viel zu viel Freiheit. Weil man ja vorher alles, alles, alles geregelt hatte. Und man weiss eigentlich erstmal gar nichts mit sich anzufangen, weil man eigentlich schon 12 Stunden vor dem Abflug mit dem Kopf in spanischen Wolken war und nun die Füße aber immer noch auf Bremer Boden hat. Was gemacht? Den bereits gepackten kleinen ryanairhandgepäcksabmessungsgroßen Koffer ohne ihn wieder zu entpacken in die Ecke gestellt. Dann einfach ins Mediterraneo nach Bremerhaven gefahren. Eine auf Süden getrimmte kleine Mall. Da kam es mir immerhin etwas spanisch vor. Und brachte mich auf die Idee, Warencenter dieser Art miteinander zu vergleichen. Werde ich demnächst starten… war das dann der Sinn, diese Idee? Adios Espana, hola heimisches Sofa. Auch das Enttäuschungen locker wegstecken lern ich noch fürs Alter, heute ists noch heikel. Aber alles wird gut. Solang Barcelona noch steht. Und dann entspannt man sich. Und ernstgemeinte gute Besserung allen Kranken.